> Asylbewerberleistungsgesetz

Asylbewerber*innen erhalten, was sie für das tägliche Leben brauchen. Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) sichert den Grundbedarf und regelt die Versorgung für Asylbewerber*innen, Ausreisepflichtige (z. B. Inhaber*innen von Duldungen) und für andere Ausländer*innen, die sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten dürfen.

Folgende Leistungen sind vorgesehen:

  • Grundleistungen für Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheits- und Körperpflege, Gebrauchs- und Verbrauchsgüter im Haushalt
  • Taschengeld für persönliche Bedürfnisse im Alltag
  • Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt
  • bei besonderen Umständen auch weitere Leistungen, die vom Einzelfall abhängen

Die Grundleistungen werden in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen als Sachleistungen bereitgestellt. Hiervon kann – soweit nötig – abgewichen werden, wenn die/der Asylbewerber*in nicht in einer Aufnahmeeinrichtung (Gemeinschaftsunterkunft) untergebracht ist.Zur Zeit erhalten Asylsuchende außerhalb der Erstaufnahmeeinrichtungen folgende Geldleistungen:

  • Grundleistungen in Höhe von 216,- Euro/Monat (u.U. mit einem Abzug bei der Unterbringung in Sammelunterkünften)
  • Taschengeld in Höhe von 143,- Euro/Monat

Taschengeld
Immer wieder kommt es vor, dass geflüchtete Menschen vor dem „Taschengeldauszahlungstermin“ aus den LEAs in die Landkreise verlegt werden. Alle Flüchtlinge haben das Recht, dieses Geld nachgezahlt zu bekommen. Hier finden Sie ausführliche Informationen und Kontaktdaten.

Kindergeld
Informationen zum Anspruch auf und den Bezug von Kindergeld bietet die Agentur für Arbeit mit Faltblättern in verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch, arabisch und farsi).

Einzelheiten für Baden-Württemberg sind in den Hinweisen zum Asylbewerberleistungsgesetz geregelt. Nähere Auskünfte erteilt auch das Amt für öffentliche Ordnung – Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht der Stadt Stuttgart.