Fragen & Antworten

Wie viele Flüchtlinge können in Weilimdorf untergebracht werden?

In den Unterkünften in Weilimdorf können insgesamt nach Fertigstellung aller Plätze knapp 1.000 Menschen untergebracht werden. Wenn alle Plätze belegt sind, entspricht diese Zahl 2,5 % der Einwohnerschaft im Stadtbezirk

Welche Unterkünfte gibt es in Weilimdorf?

In Weilimdorf gibt es fünf Unterkünfte: die beiden Systembauten an der Solitudestraße und die drei Systembauten an der Steinröhre in Hausen. Die Steinröhre wird wegen der großen Nachfrage nach Unterbringungsplätzen um weitere zwei Gebäude erweitert, die im Frühjahr 2017 bezogen werden.

Woher kommen die Menschen?

Die Menschen kommen vorwiegend aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und Pakistan sowie Nigeria. Weitere Herkunftsländer sind Georgien, Albanien, Serbien und Eritrea, Kamerun und Mazedonien.

Wer kümmert sich um die Flüchtlinge?

Hierfür sind in den Unterkünften die Heimleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sozialen Träger zuständig. Darüber hinaus bietet der Flüchtlingskreis eine breite ehrenamtliche Unterstützung an, z.B. die Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, bei der Einschulung und der Orientierung im Stadtbezirk, aber auch beim Deutschlernen oder mit Freizeitangeboten.

Lernen die Flüchtlinge die deutsche Sprache?

Professionelle Sprachangebote der Stadt und der Agentur für Arbeit sowie ehrenamtliche Angebote des Flüchtlingskreises Weilimdorf unterstützen die Flüchtlinge beim Spracherwerb.

Wie werden die Menschen versorgt?

Die Menschen erhalten die sog. Grundsicherung, d.h. Geldleistungen nach dem SGB („Hartz IV“) abzüglich 10% (Energiekosten), so dass sie sich selbst versorgen können. Die Unterkünfte Steinröhre und Solitudestraße sind mit Gemeinschaftsküchen ausgestattet, in denen die Menschen selbst kochen können.

Wie werden die Flüchtlinge gesundheitlich versorgt?

Nach ihrer Ankunft haben die Flüchtlinge Gelegenheit, sich impfen zu lassen. Darüber hinaus stehen ihnen die üblichen gesundheitlichen Einrichtungen zur Verfügung. Der Flüchtlingskreis unterstützt die Menschen zumindest anfangs bei ihren Arzt- oder Klinikbesuchen, um insbesondere die Sprachbarriere zu überwinden.

Wer sorgt für Sicherheit?

In den Unterkünften achten die Menschen und die Nachbarschaft selbst darauf und können bei Bedarf die Polizei rufen.